Verantwortung
im Kern.

Wie wir Wirtschaftlichkeit und Ressourcenschonung zusammenbringen, vom Materialeinsatz über die Energie bis zur Wiederverwertung. Partikelschaum ist dafür ein guter Ausgangspunkt. Als Energieträger dient Wasserdampf, als Treibmittel Pentan, ein in der Natur vorkommender Kohlenwasserstoff, und das fertige Formteil lässt sich sortenrein zurückführen.
Die Zahlen dazu stehen auf dieser Seite, in vier Schritten: das Material und sein Gewicht, die Energie am Standort Hüllhorst, die Ziele der VELUX Gruppe für 2030 und 2041, und der Weg, den EPS nach dem Transport nimmt. Zwei Dinge halten wir dabei auseinander, weil sie oft vermischt werden, nämlich was in Hüllhorst passiert und was die VELUX Gruppe insgesamt vorhat. Beides gehört zusammen, seit JET 2018 Teil der Gruppe ist.

Wo liegt der Hebel?
In der Luft

Unser größter Hebel ist das Material selbst. Weil unsere Formteile je nach Dichte zu bis zu 98 Prozent aus Luft bestehen, sparen sie massiv Gewicht in der Logistik, reduzieren den Materialeinsatz auf ein Minimum und wirken als hocheffiziente Isolatoren. Wir setzen dort an, wo Ressourceneffizienz die größte Wirkung zeigt, nämlich in der Produktion.

Eine Produktion,
die wir täglich weiterdenken

Es ist ein stetiger Prozess, alle Maschinen und Anlagen auf dem neuesten technischen Stand zu halten. Somit gewährleisten wir eine ressourcenschonende, sichere Produktion. Jeder Schritt im Fertigungsablauf unterliegt der stetigen Kontrolle und Optimierung im Bezug auf Materialeinsatz und Energieverbrauch. Ein Kraftakt- lohnend für unsere Kunden und die Umwelt.

Unser Ziel für 2030


Unser Ziel ist es bis 2030, die unter unser Ziel fallenden Treibhausgasemissionen des Scope 1 und die marktbasierten Emissionen des Scope 2 um 100 % zu reduzieren und die Treibhausgasemissionen des Scope 3 um 25 % gegenüber dem Basisjahr 2020 zu senken.

Ein wichtiger Schritt
zur Dekarbonisierung der Produktion

Ein neues Biomasseheizwerk, das mit Holzabfällen betrieben wird, soll jährlich 12.500 MWh Erdgas ersetzen und die CO₂-Emissionen des Werks um mehr als 70 % senken.

Was mit EPS nach
dem Transport passiert

In Deutschland liegt die Recyclingquote für Verpackungen (Industrie/Gewerbe) bei ca. 70%, ein starker Wert! EPS ist auch nach Gebrauch ein gefragter Wertstoff, der werkstofflich, rohstofflich oder energetisch genutzt werden kann.

Auf Wunsch aus
100 Prozent Rezyklat

Schon länger können EPS – Formteile aus bis 100% recyceltem EPS hergestellt werden. Ohne Abstriche in Bezug auf Qualität, Eigenschaften oder Nutzen. Vorhandene Werkzeug können genutzt werden. Ein starker Beitrag für unsere Kreislaufwirtschaft.

Bis 2041: die eigene
Geschichte zurückrechnen

Die VELUX Gruppe hat sich verpflichtet, bis 2041 – dem 100. Jubiläum – so viel CO₂ zu binden, wie das Unternehmen seit der Gründung 1941 in Scope 1 und 2 ausgestoßen hat. Dafür läuft seit 2020 eine auf 20 Jahre angelegte Partnerschaft mit dem WWF. Die verifizierten CO₂-Einheiten aus den Waldprojekten werden nicht gehandelt und nicht zur Kompensation verwendet.

100%

Fossilfreie Energie

Ab Ende 2026 sollen Prozessdampf und Heizenergie in Hüllhorst fossilfrei erzeugt werden, im eigenen Biomassekraftwerk.

2024

Eigene Stromeinspeisung

Seit 2024 speist die VELUX Gruppe eigenen Ökostrom ein. Zwei Solarparks (VPPA) in Spanien mit 54 und 60 MWp Leistung sind am Netz.

70%

Reduktion des CO₂ Fußabdrucks

Wärme und Prozessdampf aus biobasierten Rohstoffen senken die CO₂-Emissionen dieser Prozesse in Hüllhorst um über 70 Prozent.

100%

Kreislauffähigkeit

Unsere Kernmaterialien EPS und EPP sind vollständig recyclingfähig, sortenrein und frei von schädlichen Treibmitteln oder Weichmachern.

Bienen wissen EPS
zu schätzen.

Ein Beweis kommt aus der Natur selbst: EPS verhält sich gegenüber Wasser und Grundwasser neutral und enthält keine wassergefährdenden Stoffe. Es ist so sauber und dämmt so gut, dass Imker seit Jahrzehnten Bienenkästen daraus bauen.

Materialien
Beratungsgespräch JET Schaumstoff-Formteile